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Messverfahren

 

Radar, Laser und co.

Am 15. Februar 1959 wurde im Regierungsbezirk Düsseldorf erstmals ein mobiles Radargerät zur Geschwindigkeitskontrolle genutzt (Telefunken VRG 2). Seit dem sind Messverfahren und deren Zuverlässigkeit immer wieder Streitthema. Nicht selten enden solche Auseinandersetzungen vor Gericht. Denn bei allen eingesetzten Messverfahren und Messtechniken können Fehler auftreten. Ursache hierfür können z.B. eine Fehlfunktion des Messgerätes und/oder ein Bedienungsfehler sein.

Folgende Probleme tauchen dabei immer wieder auf: Einsatz von nicht geschultem Messpersonal, Bedienung des Messgeräts erfolgt nicht genau nach der Bedienungsanleitung und den Herstellervorgaben, Verwechslung von Fahrzeugen, Falsche Beweisführung, ungenügende und unklare Dokumentation, ungenügende Fahreridentifizierung. Ungenaue bzw. fehlerhafte Geschwindigkeitsmessungen, Verwechslungen von Fahrzeugen und mangelhafte Auswertungen und Fahreridentifizierungen durch die Bußgeldstelle sind dabei häufige Ursachen für einen falschen Bußgeldbescheid.

Messungen überprüfen lassen! In unserer Praxis stellen wir immer wieder fest, dass Messungen durch technische Fehler oder Bedienfehler unrichtig sind. Wir sind mit allen gängigen Messverfahren und den Bedienungsanleitungen der Geräte vertraut und kennen die Schwachstellen. Von 10 Bußgeldverfahren gehen ca. 6 bis 7 Bußgelverfahren anders aus, als angedroht.

Nach dem Ergebnis einer Auswertung von 1810 Bußgeldakten durch die VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co KG aus Saarbrücken erlauben nur die in rund 33% der Fälle vorgelegten Beweise den Rückschluss, dass die zu Last gelegte Geschwindigkeitsüberschreitung so auch tatsächlich begangen worden ist. Bei 62% der untersuchten Fälle war nicht nachvollziehbar, ob die Messung korrekt erfolgte oder ob der Vorwurf überhaupt den richtigen Fahrer traf. In 5% der Fälle – immerhin jedem zwanzigsten – war der Bußgeldbescheid zweifelsfrei falsch.

Ohne Mängel waren nach der Untersuchung lediglich knapp 15% der überprüften Fälle. D.h. in mehr als 80% der Messungen wurden technische oder formale Fehler entdeckt.

Neben den Geschwindigkeitsmessungen bieten auch die Überwachungsanlagen für Rotlichtverstöße Angriffspunkte für eine Verteidigung. Verzichten Sie nicht auf Ihr Recht! Nutzen Sie eine gute Vertretung.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

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